Jetzt in der Stadt,
statt im Museum!

Oldenburg bekommt ein neues Stadtmuseum! Während der Bauzeit nutzen wir das gesamte Stadtgebiet für unsere Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen.

Aktuelles
vom Umbau

Unser Neubau eröffnet in

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In den nächsten drei Jahren geht es nicht nur um ein anspruchsvolles Bauprojekt, sondern auch um die Entwicklung einer neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung, die Sanierung und Neukonzeption der historischen Villen und viele weitere Prozesse. Es geht um eine grundlegende Neuausrichtung. Das Ziel ist es, als Stadtmuseum der Gegenwart relevant für die Stadtgesellschaft zu sein. An dieser Stelle wollen wir euch über alle wichtigen Meilensteine des Neu- und Umbaus informieren.

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unsere Orte

Die Stadtausstellung im öffentlichen Raum begleitet uns und unsere Arbeit über die Dauer der gesamten Schließzeit bis zur Eröffnung des neuen Stadtmuseums. Die Ausstellung macht auf kleinere und größere historische Begebenheiten und die versteckten Geschichten hinter Gebäuden, Plätzen oder Personen aufmerksam. Die Stadt ist dabei unser voll möbliertes Stadtmuseum mit Exponaten im Maßstab eins zu eins.

Wir freuen und auf deine Hinweise und Informationen, genauso wie auf Objekte und Geschichten aus deinem Stadtteil.

SMO Projektraum

Im Rahmen der Schließzeitkampagne „Museum findet Stadt“ bespielt das Stadtmuseum zukünftig verschiedene Orte in der Stadt. Am 12. Juni eröffnet der erste Projektraum in einem leer stehenden Ladengeschäft in der Langen Straße 74. Im Projektraum kannst Du dich über viele Themen rund um das Neue Stadtmuseum und die Arbeit in den Stadtteilen informieren. Außerdem gibt es verschiedene Interaktionsformate. So möchten wir zum Beispiel mehr über die Stadtteile wissen oder suchen nach Erinnerungsfotos, die mit den großen Steiff-Figuren Mecki und Esel auf dem Kramermarkt gemacht wurden.

Öffnungszeiten des Projektraums sind:

Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr

Sonntag, 25. Juli 10 bis 18 Uhr

Für den Besuch gelten die aktuellen Corona Regeln.

Kommende
Events

Ausstellungen

TATENDRANG

Vom 4. bis 20. Juni zeigt Izabela Mittwollen Fotografien vom Stillstand in der Kulturhalle am Pferdemarkt

Ausstellung über Oldenburger Geschäftsleute und Kulturschaffende in der Pandemie

Mehr als ein Jahr hat die Oldenburger Fotografin Izabela Mittwollen mit ihrer Kamera Geschäftsleute, Künstlerinnen und Künstler durch die Pandemie begleitet. In einer Kooperation des Stadtmuseums und der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist eine Auswahl von rund 140 Aufnahmen vom 4. bis zum 20. Juni in der Kulturhalle am Pferdemarkt zu sehen.

 

Wie lässt sich eine Krise abbilden, die sich vor allem durch einen erzwungenen Stillstand auszeichnet? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Überlegungen von Izabela Mittwollen. Die 39-Jährige, die seit dem Herbst 2019 als selbstständige Fotografin in Oldenburg tätig ist, fand schnell eine Antwort: „Ich wollte mit den Leuten sprechen und das Besondere der Situation zeigen.“ Gesagt, getan. Sie knüpfte erste Kontakte, fragte ihre Gesprächspartner nach ihren Erfahrungen in der Pandemie, vereinbarte Fototermine. Und das gleich mehrmals im Jahr, um den Fortgang der Geschehnisse zu dokumentieren.

 

„Das Tatendrang-Projekt besteht aus zwei Teilen, der Ausstellung und einem Buch“, sagt Izabela Mittwollen. Während in dem soeben im Isensee-Verlag erschienenen Bildband Texte und Fotografien eine Balance bilden, liegt der Schwerpunkt der Ausstellung in der Kulturhalle am Pferdemarkt auf den Fotos. Zu sehen sind etwa Schauspielerinnen, die monatelang nicht auf die Bühne konnten. Händler, die keine Kunden in ihre Läden lassen durften. Oder Kneipiers, bei denen der Zapfhahn verschlossen blieb. Insgesamt umfasst die Bilderschau rund 140 Schwarzweiß- und Farbaufnahmen.

 

Izabela Mittwollen gibt Einblicke in das Seelenleben jener, die Corona hart getroffen hat, ohne selbst daran erkrankt zu sein. So stellt sie Geschäftsleute in ihren mit Waren prall gefüllten, jedoch menschenleeren Läden vor. So lichtet sie Kulturschaffende auf Bühnen ab, vor denen das Wichtigste fehlt: das Publikum. Mit großer Sensibilität gelingt es ihr, Oldenburgerinnen und Oldenburger in der Ausnahmesituation zu porträtieren – mal traurig und verbittert, mal mit erschreckend leerem Gesichtsausdruck, mal furchtlos und voller Widerstandskraft.

 

Für ihre Idee, die Folgen der Pandemie zu dokumentieren, fand Izabela Mittwollen eine Reihe von Mitstreitern. So gilt ihr Dank der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, dem Stadtmuseum, der Oldenburgischen Landschaft, der GSG und der Agentur Mediavanti. „Ohne ihre großartige Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, bekräftigt die Fotografin.

 

Die Ausstellung „Tatendrang“ ist vom 4. bis 20. Juni in der Kulturhalle am Pferdemarkt zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Donnerstag zwischen 14 und 18 Uhr, Freitag und Samstag 14-20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Was?
Ausstellungen
Wann?
Wo?
TATENDRANG - Fotografien vom Stillstand Foto: Izabela Mittwollen
© Izabela Mittwollen
Abbildung Bildband zur Fotoausstellung "Tatendrang" Foto: Izabella Mittwollen
© Izabela Mittwollen
Ausstellungen

Pop-Up-Ausstellung: Der Stein des Anstoßes

Ausstellung zur Geschichte der Kaserne Donnerschwee und des Kaiser-Wilhelm-Gedenksteins

Im Jahr 2015 wurde auf dem ehemaligen Kasernengelände in Donnerschwee, dem heutigen Wohnquartier Neu-Donnerschwee, beim Bau eines Spielplatzes ein Gedenkstein für Kaiser Wilhelm I. ausgegraben. In Folge der Restaurierung und der anschließenden Wiederaufstellung des Gedenksteins am Fundort entstand eine öffentliche Debatte über das Für und Wider dieses Steins, seiner Positionierung und den historischen Kontext. In einer dreiteiligen Vortragsreihe und einer Pop-Up-Ausstellung werden vom 10. Juni bis 23. Juli militärgeschichtliche und erinnerungskulturelle Aspekte vertieft und diskutiert. Im Rahmen der Ausstellung werden die Besucherinnen und Besucher dazu angeregt ihre Meinung zum Gedenkstein zu äußern und sich an Debatte zu beteiligen.

Die Vorträge und die Ausstellung finden in den Räumen der Jugendkulturarbeit e. V., Weiße Rose 1 statt. Die Veranstaltungen werden vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg in Kooperation mit dem Stadtmuseum Oldenburg veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Eine Anmeldung ist aufgrund der reduzierten Platzanzahl per E-Mail an kulturbuero(at)stadt-oldenburg.de oder unter 0441-235 2409 erforderlich.

 

Öffnungszeiten der Pop-up-Ausstellung:

10. Juni von 17.30 bis 19.00 Uhr Soft Opening

Ab 11. Juni:

Freitag: 14-18.00 Uhr

Sa und So: 11-16.00 Uhr

 

Vorträge:

Donnerstag, 10. Juni 2021, 19 Uhr

Oldenburg als Garnisonstadt und die Bedeutung der Oldenburger Kriegervereine Eine militärhistorische Betrachtung Oldenburgs unter besonderer Berücksichtigung der Kasernen und des damaligen Exerzierplatzes in Donnerschwee

Referent: Udo Elerd Historiker und Leiter des Stadtmuseums a. D.

Anmeldeschluss: 7. Juni 2021

 

Mittwoch, 30. Juni 2021, 19 Uhr

Umstrittene Denkmäler – Überreste der Geschichte oder Medien der Erinnerungskultur?

Referent: PD Dr. Stephan Scholz Historiker, Carl von OssietzkyUniversität Oldenburg, wissenschaftlicher Redakteur 

Anmeldeschluss: 28. Juni 2021

 

Donnerstag, 8. Juli 2021, 19 Uhr

Wilhelm I. – preußischer König und erster Deutscher Kaiser im Zeitalter von Nationalismus und Militarismus

Referent: Dr. Robert-Tarek Fischer Historiker, Sachbuchautor und Ministerialbeamter, Wien

Anmeldeschluss: 5. Juli 2021

Was?
Ausstellungen
Wann?
Wo?
Kaserne Donnerschwee Flakabteilung 32, Quelle unbekannt
Kaserne Donnerschwee Flakabteilung 32, Quelle unbekannt © Stadtmuseum Oldenburg
Gedenkstein Kaiser Wilhelm I. © Stadt Oldenburg
Gedenkstein Kaiser Wilhelm I. © Stadt Oldenburg
Ausstellungen

Die Glashütte - Eine Oldenburger Erfolgsgeschichte

Dauerausstellung zur Geschichte der Oldenburgischen Glashütte im CoWork Space in der Emsstraße

Dort, wo 138 Jahre lang das Hauptwerk der Glashütte stand, befindet sich heute unter anderem die Firma Glaswerk Oldenburg GmbH mit ihrem CoWork Space. Wo heute innovative Projekte umgesetzt werden und die Büronachbarn gemeinsam einen Kaffee trinken können, befanden sich bis 1983 die Werkstätten eines der größten Industriebetriebe in Oldenburg.  In Akkordarbeit haben zuletzt mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Millionen von Glasobjekten pro Tag hergestellt und in die Welt transportiert.

„Die 1845 gegründete Glashütte war jahrzehntelang einer der prägenden Industriebetriebe Oldenburgs und ganz zentral vor allem für den Stadtteil Osternburg“, betont Lemya Demirkapi, wissenschaftliche Volontärin am Stadtmuseum Oldenburg, die die Ausstellung kuratiert hat. „Wir zeigen nun direkt in den historischen Räumlichkeiten die Entwicklung der Glashütte.“ Entstanden ist die Dauerausstellung in Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und der Glaswerk Oldenburg GmbH. Gezeigt werden originale Objekte wie Glasmacherpfeifen, Werkzeuge, Prototypen von Flaschen, Flaschenformen und die bekannten Einmachgläser. Eine Fotogalerie erzählt außerdem die Geschichte in Bildern.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr

Freitag 8 bis 16 Uhr

Emsstraße 18

Eintritt frei

 

Was?
Ausstellungen
Wann?
Wo?
Ansicht der Glashütte von der Stedingerstraße um 1980, Foto: Kurt Oesterling
Ansicht der Glashütte von der Stedingerstraße um 1980, Foto: Kurt Oesterling
Glasmacher bei der Flaschenprobe, Foto: Firmenarchiv
Glasmacher bei der Flaschenprobe, Foto: Firmenarchiv
Sonstiges

Nachgefragt! SMO unterwegs auf dem Marktplatz Kreyenbrück

Im Juni und Juli wandert das Stadtmuseum im Rahmen der Aktion „Nachgefragt!“ mit einer orangefarbenen Leiter durch die Stadt und befragt Oldenburger und Oldenburgerinnen zu ihren Stadtteilen.

Aus 24 verschiedenen Begriffen wie laut oder leise, grau oder bunt, familiär oder anonym können individuelle Eindrücke der Stadtteile zusammengestellt werden. Die Ergebnisse der Mitmachaktion „Nachgefragt!“ werden gesammelt und sind ab dem 12. Juni als wachsende Ausstellung im Projektraum des Stadtmuseums in der Langen Straße 74 zu sehen.

Die Aktion läuft von 8 bis 12 Uhr.

Bei starkem Regen fällt die Aktion aus.

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Telefon: +49 (0)441 235-2881
Telefax: +49 (0)441 235-3145

stadtmuseum@stadt-oldenburg.de

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage gelten abweichende Regulierungen für unsere Events. Die Informationen können unter den einzelnen Veranstaltungen eingesehen werden.

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