Jetzt in der Stadt,
statt im Museum!

Oldenburg bekommt ein neues Stadtmuseum! Während der Bauzeit nutzen wir das gesamte Stadtgebiet für unsere Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen.

Aktuelles
vom Umbau

Unser Neubau eröffnet in

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In den nächsten drei Jahren geht es nicht nur um ein anspruchsvolles Bauprojekt, sondern auch um die Entwicklung einer neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung, die Sanierung und Neukonzeption der historischen Villen und viele weitere Prozesse. Es geht um eine grundlegende Neuausrichtung. Das Ziel ist es, als Stadtmuseum der Gegenwart relevant für die Stadtgesellschaft zu sein. An dieser Stelle wollen wir euch über alle wichtigen Meilensteine des Neu- und Umbaus informieren.

Entdecke
unsere Orte

Die Stadtausstellung im öffentlichen Raum begleitet uns und unsere Arbeit über die Dauer der gesamten Schließzeit bis zur Eröffnung des neuen Stadtmuseums. Die Ausstellung macht auf kleinere und größere historische Begebenheiten und die versteckten Geschichten hinter Gebäuden, Plätzen oder Personen aufmerksam. Die Stadt ist dabei unser voll möbliertes Stadtmuseum mit Exponaten im Maßstab eins zu eins.

Wir freuen und auf deine Hinweise und Informationen, genauso wie auf Objekte und Geschichten aus deinem Stadtteil.

SMO Projektraum

Im Rahmen der Schließzeitkampagne „Museum findet Stadt“ bespielt das Stadtmuseum zukünftig verschiedene Orte in der Stadt. Vom 12. Juni bi 14. August konntest Du den ersten Projektraum in einem leer stehenden Ladengeschäft in der Langen Straße 74 besuchen und Dich über viele Themen rund um das Neue Stadtmuseum und die Arbeit in den Stadtteilen informieren. Außerdem gab es verschiedene Interaktionsformate, bei denen wir zum Beispiel mehr über Deinen Stadtteil wissen wollten oder nach Erinnerungsfotos suchten, die mit den großen Steiff-Figuren Mecki und Esel auf dem Kramermarkt gemacht wurden.

Jetzt planen wir fleißig für den nächsten Projektraum, der im November in einem anderen leer stehenden Geschäft in der Innenstadt öffnen wird. Wo genau der Projektraum dieses Mal sein wird und mit welchen Themen er sich beschäftigt, erfährst Du bald hier!

Kommende
Events

Ausstellung

Die Glashütte - Eine Oldenburger Erfolgsgeschichte

Dauerausstellung zur Geschichte der Oldenburgischen Glashütte im CoWork Space in der Emsstraße

Dort, wo 138 Jahre lang das Hauptwerk der Glashütte stand, befindet sich heute unter anderem die Firma Glaswerk Oldenburg GmbH mit ihrem CoWork Space. Wo heute innovative Projekte umgesetzt werden und die Büronachbarn gemeinsam einen Kaffee trinken können, befanden sich bis 1983 die Werkstätten eines der größten Industriebetriebe in Oldenburg.  In Akkordarbeit haben zuletzt mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Millionen von Glasobjekten pro Tag hergestellt und in die Welt transportiert.

„Die 1845 gegründete Glashütte war jahrzehntelang einer der prägenden Industriebetriebe Oldenburgs und ganz zentral vor allem für den Stadtteil Osternburg“, betont Lemya Demirkapi, wissenschaftliche Volontärin am Stadtmuseum Oldenburg, die die Ausstellung kuratiert hat. „Wir zeigen nun direkt in den historischen Räumlichkeiten die Entwicklung der Glashütte.“ Entstanden ist die Dauerausstellung in Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und der Glaswerk Oldenburg GmbH. Gezeigt werden originale Objekte wie Glasmacherpfeifen, Werkzeuge, Prototypen von Flaschen, Flaschenformen und die bekannten Einmachgläser. Eine Fotogalerie erzählt außerdem die Geschichte in Bildern.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr

Freitag 8 bis 16 Uhr

Emsstraße 18

Eintritt frei

 

Was?
Ausstellung
Wann?
Wo?

Glaswerk Oldenburg, Emsstraße 18, 26135 Oldenburg

Ansicht der Glashütte von der Stedingerstraße um 1980, Foto: Kurt Oesterling
Ansicht der Glashütte von der Stedingerstraße um 1980, Foto: Kurt Oesterling
Glasmacher bei der Flaschenprobe, Foto: Firmenarchiv
Glasmacher bei der Flaschenprobe, Foto: Firmenarchiv
Veranstaltung

OL verändern | OL erinnern: Geschichte freilegen und vermitteln

Geschichte freilegen und vermitteln oder wie der Heidenwall ins Stadtmuseum kommt.

Der sogenannte Heidenwall, eine mittelalterliche Ringwallanlage, wurde 2007 im Zuge von Erschließungsmaßnahmen eines Gewerbegebietes im Osten von Oldenburg entdeckt und freigelegt. Schnell war klar, dass es sich bei dem Fund um ein außergewöhnlich gut erhaltenes Bodendenkmal mit hoher historischer Aussagekraft handelte. Insbesondere, weil sich die geläufige Theorie zur Namensgebung der Stadt auf das Oldenburger Schloss, die Aldenburg (Alte Burg), bezog und durch den Fund dieser älteren Burg in Frage gestellt werden musste.

Den freigelegten Zustand vor Ort zu erhalten und den Heidenwall so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, war wegen der begrenzten Haltbarkeit der feuchten Hölzer nicht möglich. Nur ein Teil wurde zur langfristigen Konservierung gesichert, mit dem Ziel diese einmal im Stadtmuseum zu zeigen.

Dass aber nicht nur Sensationsfunde wie der Heidenwall zu wichtigen Erkenntnissen der Stadtgeschichte beitragen, zeigen die regelmäßig stattfindenden Ausgrabungen im Oldenburger Stadtgebiet. Besonders Baumaßnahmen in der Innenstadt werden häufig von archäologischen Untersuchungen begleitet, denn erste Spuren mittelalterlicher Bausubstanz sind oft unmittelbar unter der Asphaltdecke zu finden. Bevor die Baggerschaufel ihre Arbeit vollzieht, müssen die genau untersucht und dokumentiert werden.

Die Archäologin Dr. Jana Esther Fries, Leiterin des Regionalreferats Oldenburg der Abteilung Archäologie im Nds. Landesamt für Denkmalpflege, und Ria Glaue, im Stadtmuseum für die neue stadtgeschichtliche Ausstellung zuständig, sprechen über die Situation der Oldenburgischen Stadtarchäologie und die Bedeutung neuer Funde und Befunde für die Stadtgeschichte. Außerdem soll es um die wissenschaftlichen Anforderungen an die Rekonstruktion und die Vermittlungsziele der musealen Präsentation des Heidenwalls gehen.

Wir laden Dich ein, Deine Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung findet im Core, Heiligengeiststraße 6-8 statt. Einlass ab 18.45 Uhr

Bitte um Anmeldung: museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Es gelten die aktuellen Coronaregeln. Teilnehmende werden über die geltenden Bedingungen bei der Anmeldung informiert. 

 

Was?
Veranstaltung
Wann?
Wo?

Der Veranstaltungsort wird in Kürze bekannt gegeben.

© Arcontor
© Nds. Landesamt für Denkmalpflege, G. Stahn

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